Das Museum

1990 richtete der Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf das Heimatmuseum und -Archiv in einem ehemaligen Ladenlokal ein. Ortshistorisch wertvolle Gegenstände und Dokumente sollten an einem zentralen Ort gesammelt und verwahrt werden und damit für die Nachwelt erhalten bleiben.

Begonnen wurde mit der Bildersammlung des Fotodrogisten, der in diesen Räumlichkeiten lange Zeit ein Lebensmittel- und Fotodrogeriegeschäft unterhielt. Weitere Fotosammlungen, Gegenstände und Dokumente, die von der Ortsgeschichte zeugen, ergänzten schnell den Bestand. Die bereits bestehende vereinseigene Sammlung, die bis dahin im Keller des Vereinsvorsitzenden lagerte, wurde eingefügt.

Die gesammelten Objekte wurden aber so reichhaltig, dass ein Teil in der alten Winzerhalle in eine Bauern- und Handwerksausstellung ausgelagert werden musste. Dieser Ausstellungsraum ist frei zugänglich und kann als Raum für Veranstaltungen genutzt werden.
Im Sommer 2013 übernahm der Verein das ehemalige Kohlensäurewerk St. Joseph-Sprudel aus dem Jahr 1919 von dem Eigentümer zur Betreuung, baute es als Technikmuseum aus und machte es ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich.

Im Oktober 2014 erfolgte für das Heimatmuseum der Eintrag in das Verzeichnis bei der Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz unter der Nummer ISIL-Nr.: DE-2232. Im gleichen Jahr begann die Digitalisierung und Inventarisierung der reichhaltigen Bestände des Heimatmuseums, die damit nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.